Donnerstag, 16. Februar 2012 - 10:46 Uhr
Immer allem gerecht werden?

Viele Ärzte in leitenden Positionen fragen mich immer wieder danach, wie Sie all den Anforderungen ihres Lebens gerecht werden sollen. Der Job fordert viel Energie und oft leidet die Familie darunter - oder derjenige selbst, der versucht allem auf einmal gerecht zu werden. Hier hilft ein neues Rollenbewusstsein. Stellen Sie sich die Frage nach Ihren Lebensrollen. Welche Rollen haben Sie? Vater? Ehemann/Ehefrau? Sohn? Arbeitnehmer? Chef? Freund? Nachbar? Lernender? Menschen haben im Schnitt 7 Rollen, denen sie gerecht werden müssen. Schreiben Sie Ihre Rollen auf und fügen Sie immer die Rolle „ich selbst“ mit dazu. Die Rolle „ich selbst“ gilt ganz alleine Ihnen: Ihrer Regeneration, Ihrem Lernen, Ihrem Ausgleich. Haben Sie alle Ihre wichtigen Rollen gefunden, nehmen Sie sich Ihren Kalender und schreiben Sie pro Woche maximal ein bis zwei Rollen auf. Sie werden sehen, wie leicht es ist, dann diesen ein bis zwei Rollen aufmerksam und mit Qualität zu begegnen, anstatt immer nur alles halb zu tun, keine echten Effekte zu erzielen und immer mit einem schlechten Gewissen herumzulaufen. Welche Rolle ist bei Ihnen als nächstes dran? Ich bin gespannt auf Ihr Feedback, wie gut die Umwelt plötzlich wahrnimmt, dass Sie Ihren Rollen gerecht werden und wie leicht es Ihnen plötzlich fällt. Denn wo steht denn geschrieben, dass man allen Rollen immer auf einmal gerecht werden muss?...

Dienstag, 15. November 2011 - 15:19 Uhr
Motivationsstrategie der Extremsportler...

Wie oft hören Sie den Satz: "Motivieren Sie sich doch einfach"...Hat Ihnen denn schonmal jemand gesagt WIE Motivation im Gehirn denn konkret gemacht wird? Ich habe auf dem letzten Medizin-Kongress mit einem Extremsportler gesprochen und ihn gefragt, wie er sich motiviert 8000 m hohe Berge zu besteigen - vor allem dann, wenn die Bedingungen wirklich extrem hart werden. Und hier ist die Aussage: "Er nimmt das tolle Gefühl vorweg, es geschafft zu haben, macht sich grosse Bilder von der Aussicht und wenn die Bedingungen extrem werden dann schaltet er das Gehirn aus und setzt einen Schritt vor den anderen ohne zu denken....". D.h. es gibt im Sinne von NLP eine Anleitung für Sie, wie Motivation funktioniert: Nehmen Sie das tolle Gefühl vorweg, was Sie haben werden, sobald Sie Ihr Ziel erreicht haben. Machen Sie sich große und farbige Bilder von dem gewünschten Zielzustand und "baden" Sie darin. Hören Sie, wie andere Menschen Sie loben, sobald Sie angekommen sind. Und falls der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass Sie einen Durchhänger haben sollten, dann schalten Sie Ihr Metaprogramm von "optional" in "prozedural" um, d.h. denken Sie nicht mehr an andere Optionen, lassen Sie dabei unangenehme Bilder verschwinden, drehen Sie Ihr Gefühl in die Richtung, die sich gut anfühlt und stellen Sie demotivierende innere Dialoge ab. Gehen Sie einfach Schritt für Schritt weiter in Zielrichtung, bis Sie wieder Licht am Horizont sehen und sich das geniale Zielgefühl wieder einstellt...Eine Vorannahme hat das Ganze - dass Sie ein Ziel für sich selbst definiert haben! Viel Erfolg!

Donnerstag, 3. November 2011 - 11:58 Uhr
NLP in der Medizin...

Wir freuen uns wirklich sehr, dass wir als Personalentwicklungsexperte für die Medizinbranche unser Spektrum um die Thematik "NLP in der Medizin" erweitert haben. Die Resonanz ist groß. Seit kurzem bieten wir eine regelmäßige und kostenlose Online-Fortbildung als Podcast zum Thema NLP in der Medizin an. Einfach unter Podcast gehen und anhören. Jeden Dienstag gibt es eine neue Folge. Es geht ganz leicht. "NLP in der Medizin" ist ein neues Thema und wir gehören zu den ersten Anbietern, die einen NLP Practitioner MED zertifizieren und jeder Teilnehmer erhält das weltweit gültige NLP-Practitioner Zertifikat der Society of NLP. Der NLP Practitioner MED ist ein NLP Practitioner, der auf die Medizinwelt angepasst ist und Ihnen jede Menge neue Impulse gibt. Es geht um Veränderung eines jeden Einzelnen hin zu einem leichtern Leben als Führungskraft, um die Möglichkeit in Anderen Veränderung hervorzurufen und um Führung im Wandel. NLP bietet hier eine tolle Lebenseinstellung und ideale Werkzeuge. In 10 Tagen zum NLP-Psychologen ist eine gute Sache und wie die Kundenreatktionen sagen, eines der hilfreichsten Dinge, die sie bis jetzt für ihren Führungalltag in der Medizin gelernt haben.

Donnerstag, 7. Juli 2011 - 13:09 Uhr
Spaß an der Arbeit?

Wie oft hören wir, dass der Chefarzt dafür zu sorgen hat, dass seinen Mitarbeitern die Arbeit Spaß macht. Und was passiert, wenn Routinetätigkeiten auftauchen, die einfach gemacht werden müssen und vielleicht mal nicht so spannend sind? Kann ein Chefarzt dafür sorgen, dass jede Tätigkeit zu jeder Zeit Spaß macht? Gute Frage, finden wir und eine sehr gute Antwort findet sich bei Fredmund Malik in „Führen, Leisten, Leben“. Malik betont, dass es viel mehr um den Spaß am Ergebnis geht, als um den Spaß bei der Arbeit. Ein sehr interessanter Satz, der Führung plötzlich einfacher macht. Wer Spaß am Ergebnis hat, der hat auch die notwendige Frustrationstoleranz, um Aufgaben auszuführen, die etwas ungeliebter sind. Und der Chefarzt weiß was er zu tun hat: Er wird in Zukunft seinem Team ein motivierendes Ziel vorgeben und den Spaß am Erreichen eines tollen Ergebnisses elegant vermitteln.

Freitag, 27. Mai 2011 - 12:27 Uhr
Traummann-Traumfrau gesucht...

Wer sich heute auf eine Führungsposition als Chefarzt oder leitender Arzt bewirbt, darf in einem Bewerbungsgespräch damit rechnen, dass außer der medizinischen Exzellenz auch andere Qualifikationen überprüft werden. Der immer stärker werdende Personalmangel und die wirtschaftlichen Interessen der Kliniken fordern von einer leitenden Funktion viele andere gut ausgebildete Kompetenzen: So muss ein leitender Arzt zusätzlich zu medizinischen Fähigkeiten folgende Kompetenzen mitbringen: Teamführung und Personalentwicklung, Marketingkompetenz und wirtschaftliches Know-How. Dabei zählt auch noch eine großartige Persönlichkeit, die sowohl humorvoll als auch seriös wirkt, streng genug ist und gleichzeitig locker bleibt, wenn ein Mitarbeiter wieder irgendeine Tätigkeit nicht machen will, weil er keine Lust dazu hat. Dazu kommen noch jede Menge administrative Tätigkeiten, KTQ, Verschlüsseln, Forschungsgelder akquirieren usw. Gibt es diese Profile auch in Wirklichkeit? Wir haben tatsächlich schon viele Traummänner und Traumfrauen hier gesehen und es gilt, dies im Bewerbungsgespräch und auch später in der leitenden Funktion zeigen zu können und dabei entspannt zu bleiben. Eine echte Herausforderung? Ja, mit Sicherheit und mit viel Führungswissen und Persönlichkeitsentwicklung im Gepäck auch machbar. Denn dann macht die leitende Tätigkeit viel Freude und bleibt langfristig spannend.

Ältere Beiträge

.

© 2012, COACHING LOUNGE® - erfrischend anders.
Dipl.-Psych. Isa Schlott schlott@coaching-lounge.com Tel.: +49 162 4920618