Sonntag, 2. September 2012 - 10:13 Uhr
Konflikte moderieren...

Wir werden oft gefragt, was als Führungskraft zu tun ist, wenn eine Konfliktmoderation zwischen zwei Mitarbeitern ansteht. Geht das nur mit einem externen Moderator? Oder geht das auch als Führungskraft? Ist man da neutral genug? Das sind gute Fragen unserer Chefärzte zu diesem Thema. Wir würden immer erst mal selbst als Führungskraft ans Werk gehen: Das ist nicht ganz leicht und doch machbar, Sie müssen nur beachten, dass Sie als Führungskraft zwei Rollen zugleich inne haben: Sie sind neutraler Vermittler und Vorgesetzter. Zuerst holen Sie sich im Vier-Augen-Gespräch die Bereitschaft beider Parteien zu einem gemeinsamen, moderierten Konfliktgespräch. Dann beachten Sie als Moderator folgende Phasen:
Vorbereitung: Sprechen Sie vorab mit den einzelnen Parteien und schaffen Sie einen passenden Rahmen für ein gemeinsames Gespräch in einem neutralem Raum.
Einstieg: Nennen Sie zügig Anlass und Ziel des Gesprächs und stimmen Sie das Vorgehen mit beiden Parteien ab.
Klärung: Holen Sie die unterschiedlichen Sichtweisen ein, klären Sie auch Gefühle und Bedürfnisse der Parteien. Fragen Sie genau nach und fassen Sie immer wieder zusammen.
Lösungen: Klären Sie Wünsche und Bedürfnisse der Gegner. Fragen Sie, was beide Parteien selbst dafür tun werden, den Konflikt beizulegen. Treffen Sie klare, am besten schriftliche, Vereinbarungen.
Abschluss: Wurde alles geklärt? Was sagt Ihr Gefühl? Schließen Sie das Gespräch positiv ab.
Kontrolle: Finden Sie nach einiger Zeit heraus, ob beide Parteien am Konflikt arbeiten und fragen Sie, wie gut die Zusammenarbeit wieder funktioniert…

Mittwoch, 11. Juli 2012 - 10:53 Uhr
Erstaunlich, oder...?

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Und als absolute Steigerung dieses hier: D1353 M1TT31LUNG Z31GT D1R, ZU W3LCH3N GRO554RT1G3N L315TUNG3N UN53R G3H1RN F43H1G 15T! 4M 4NF4NG W4R 35 51CH3R NOCH 5CHW3R, D45 ZU L353N, 483R M1TTL3W31L3 K4NN5T DU D45 W4HR5CH31NL1ICH 5CHON G4NZ GUT L353N, OHN3 D455 35 D1CH W1RKL1CH 4N5TR3NGT. D45 L315T3T D31N G3H1RN M1T 531N3R 3NORM3N L3RNF43HIGKEIT. 8331NDRUCK3ND, OD3R? DU D4RF5T D45 G3RN3 KOP13R3N, W3NN DU 4UCH 4ND3R3 D4M1T 83G315T3RN W1LL5T.

Auch Ihr Gehirn kann so viel mehr als Sie bisher gedacht haben. Stress reduzieren, Gespräche locker bewältigen, Ängste beseitigen, Gewohnheiten ändern, etc. Wir zeigen Ihnen die Welt des Neurolinguistischen Programmierens in unseren NLP MED Kursen. "NLP und Mentaltraining sind exzellente Erfolgsprinzipien und gerade für die Klinik sehr nützlich", sagen unsere Teilnehmer. Vielleicht wäre das auch ein guter Ansatz für Sie?

Donnerstag, 21. Juni 2012 - 12:28 Uhr
Ist doch nicht mein Problem...

Natürlich ist es die Aufgabe des Mitarbeiters, seine Probleme selbst zu lösen. Doch beobachten Sie nicht manchmal auch, dass sich private Probleme auf die Leistungsfähigkeit des Mitarbeiters oder sogar auf die Stimmung im Team auswirken? Hier wird es Zeit als Führungskraft zu handeln, Gespräche zu führen und den Mitarbeiter dabei zu unterstützen sich Hilfe zu suchen, damit er seine Probleme schnell in den Griff bekommt. Warum? Ganz einfach: Die Unterstützung des Mitarbeiters hat nicht nur menschliche Komponenten sondern rechnet sich tatsächlich auch wirtschaftlich. Fehlzeiten werden geringer, die Leistung wird besser, die Stimmung im Team hebt sich wieder. Gerade in Zeiten, in denen viel Fluktuation herrscht, ist das „Kümmern“ um die Mitarbeiter extrem hilfreich für langfristige Mitarbeiterbindung. Viele Unternehmen bieten deshalb Sozialberatung an. Am wirkungvollsten ist sie als externe Dienstleistung, da sie dann vom Mitarbeiter als „vetraulicher und unabhängiger“ empfunden wird und die Probleme durch direkte, ehrliche Kommunikation mit dem externen Sozialberater noch schneller behoben werden können. Die Investition in Sozialberatung lohnt sich also gerade für Kliniken. Sie entlastet die Führungskräfte und schafft eine schnelle Leistungsverbesserung bei den Mitarbeitern. Die Mitarbeiter fühlen sich gut aufgehoben und geben dies in der Regel wertschätzend zurück in Form von Loyalität dem Arbeitgeber gegenüber.

Donnerstag, 16. Februar 2012 - 10:46 Uhr
Immer allem gerecht werden?

Viele Ärzte in leitenden Positionen fragen mich immer wieder danach, wie Sie all den Anforderungen ihres Lebens gerecht werden sollen. Der Job fordert viel Energie und oft leidet die Familie darunter - oder derjenige selbst, der versucht allem auf einmal gerecht zu werden. Hier hilft ein neues Rollenbewusstsein. Stellen Sie sich die Frage nach Ihren Lebensrollen. Welche Rollen haben Sie? Vater? Ehemann/Ehefrau? Sohn? Arbeitnehmer? Chef? Freund? Nachbar? Lernender? Menschen haben im Schnitt 7 Rollen, denen sie gerecht werden müssen. Schreiben Sie Ihre Rollen auf und fügen Sie immer die Rolle „ich selbst“ mit dazu. Die Rolle „ich selbst“ gilt ganz alleine Ihnen: Ihrer Regeneration, Ihrem Lernen, Ihrem Ausgleich. Haben Sie alle Ihre wichtigen Rollen gefunden, nehmen Sie sich Ihren Kalender und schreiben Sie pro Woche maximal ein bis zwei Rollen auf. Sie werden sehen, wie leicht es ist, dann diesen ein bis zwei Rollen aufmerksam und mit Qualität zu begegnen, anstatt immer nur alles halb zu tun, keine echten Effekte zu erzielen und immer mit einem schlechten Gewissen herumzulaufen. Welche Rolle ist bei Ihnen als nächstes dran? Ich bin gespannt auf Ihr Feedback, wie gut die Umwelt plötzlich wahrnimmt, dass Sie Ihren Rollen gerecht werden und wie leicht es Ihnen plötzlich fällt. Denn wo steht denn geschrieben, dass man allen Rollen immer auf einmal gerecht werden muss?...

Dienstag, 15. November 2011 - 15:19 Uhr
Motivationsstrategie der Extremsportler...

Wie oft hören Sie den Satz: "Motivieren Sie sich doch einfach"...Hat Ihnen denn schonmal jemand gesagt WIE Motivation im Gehirn denn konkret gemacht wird? Ich habe auf dem letzten Medizin-Kongress mit einem Extremsportler gesprochen und ihn gefragt, wie er sich motiviert 8000 m hohe Berge zu besteigen - vor allem dann, wenn die Bedingungen wirklich extrem hart werden. Und hier ist die Aussage: "Er nimmt das tolle Gefühl vorweg, es geschafft zu haben, macht sich grosse Bilder von der Aussicht und wenn die Bedingungen extrem werden dann schaltet er das Gehirn aus und setzt einen Schritt vor den anderen ohne zu denken....". D.h. es gibt im Sinne von NLP eine Anleitung für Sie, wie Motivation funktioniert: Nehmen Sie das tolle Gefühl vorweg, was Sie haben werden, sobald Sie Ihr Ziel erreicht haben. Machen Sie sich große und farbige Bilder von dem gewünschten Zielzustand und "baden" Sie darin. Hören Sie, wie andere Menschen Sie loben, sobald Sie angekommen sind. Und falls der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass Sie einen Durchhänger haben sollten, dann schalten Sie Ihr Metaprogramm von "optional" in "prozedural" um, d.h. denken Sie nicht mehr an andere Optionen, lassen Sie dabei unangenehme Bilder verschwinden, drehen Sie Ihr Gefühl in die Richtung, die sich gut anfühlt und stellen Sie demotivierende innere Dialoge ab. Gehen Sie einfach Schritt für Schritt weiter in Zielrichtung, bis Sie wieder Licht am Horizont sehen und sich das geniale Zielgefühl wieder einstellt...Eine Vorannahme hat das Ganze - dass Sie ein Ziel für sich selbst definiert haben! Viel Erfolg!

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